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Warren Zevon

As I happend to talked about before, I love those clever and sassy American TV-series. On of my absolute favorites is Californication. As for many of these shows the music score is a pure treasure trove for me. One of these findings was Warren Zevon. Imagine that, I never heard of him before. Now I listen to his last two albums, which are pretty heart-breaking.

“Don’t Let Us Get Sick “

Don’t let us get sick
Don’t let us get old
Don’t let us get stupid, all right?
Just make us be brave
And make us play nice
And let us be together tonight

The moon has a face
And it smiles on the lake
And causes the ripples in Time
I’m lucky to be here
With someone I like
Who maketh my spirit to shine

RSA Animate “The Empathic Civilisation” und “The Secret Powers of Time”

Oliver machte mich auf dieses wunderbare Video aufmerksam:

Vorher hatte ich noch nie von der RSA (Royal Society for the encouragement of Arts) gehört, aber nun sehe ich, daß es eine britische Entsprechung zu TED zu sein scheint.

Auf dem RSA-YouTube-Kanal fand ich dann auch diese schöne Animation zu einer Vorlesung von Philip Zimbardo. Mir kam der Name vage bekannt vor, eine kurze Recherche ergab, daß er der Erfinder des berühmt-berüchtigten Stanford-Prison-Experiments war.

649,18 km

Da fehlen also 820 Meter zu den 650 km. Das sind aber eh alles nur Zahlen. Aber was für ein schöner Flug…

Schön, wenn die Erwartungen und das Ergebnis so schön korrespondieren. Gerhard Heidebrecht gab mir die entscheidende Kursempfehlung erst auf Ostkurs zu gehen. Ich hatte schon anfangs gute Thermik, Wind aus der richtigen Richtung, alles war fein. Auf dem Rückweg aus dem Osten wurde es blau und ich war nicht sicher ob der Flug durch’s Pinzgau wirklich eine gute Idee ist. War’s auch nicht, deshalb bin ich so merkwürdig “querfeldein” zum Zillertal gesteuert. Ein sehr netter Controller hat Mitleid mit mir und läßt mich am Achensee queren, obwohl ich glaube der Patscherkofel liegt gegenüber…

Dann verrückter Hangflug an der Nordkette – ein Novum für mich, mit 140 km/h den Hang entlang mit 5 Meter Steigen. Dort geriet ich prompt das erste Mal in einen ausgewachsenen Lee-Rotor – 140 km/h und das Flugzeug macht was der Wind will. Erst wurde der Discus trotz des Wasserballasts beinahe auf den Rücken gedreht, gleich danach stand der Flieger Kopf. Zum Glück traue ich mich nie sehr nahe ans Gelände und so hatte ich jede Menge Höhenreserve.

Ich hielt mich nun von den Leewirbeln fern, sprang rechtzeitig von Rippe zu Rippe und verließ die Nordkette im Westen in 2.800 Metern ohne einen einzigen Kreis gemacht zu haben.
Nach der Querung des Seefelder Sattels ging es an den Miemingern immer zügig weiter bis zum Landeck, da wurde es ziemlich unübersichtlich und auch abgeschirmt. So habe ich an der Parseier Spitze gedreht und hatte eigentlich vor nach Hause zu fliegen. Dann stand da aber so eine schöne Lenti über dem Karwendel (vermeintlich), ich holte mir eine Freigabe aus Innsbruck, zunächst bis FL 120. Wieder an der Nordkette merkte ich dann, daß die Lenti nicht über dem Karwendel, sondern in vielleicht 8 km Höhe über dem Kaiser stand und der Einstieg (soweit vorhanden) ganz woanders zu finden war. Der Controller lachte und ich flog nun endlich nach Hause.

Mit Josef in Innsbruck


Es sollte ein schöner, langer Streckenflug werden, aber es kam anders. An der Arndtspitze machten wir nicht genug Höhe und kamen so unter Grat an der Hohen Munde an. Ab da war es vorbei, der Seefeldbart fehlte ebenso wie der Aufwind an der Reither Spitze. Am Haushang der Innsbrucker kämpften wir um jeden Meter, bis wir endlich die Unausweichlichkeit einer Landung in Innsbruck einsahen. So haben wir eben Kaffee getrunken und schöne Flugzeuge angeschaut.
Irritierend war der Anblick der Airbusse und Verkehrsflieger gleich neben der Windenstrecke des Flughafens. Der Heimschlepp hinter der Innsbrucker Husky begann dann auf der selben Runway, auf der auch die Verkehrsflieger starten.

Thermik!

Der Sturm Xynthia bringt uns frische, labile Luftmassen. Yessssss……

Sunset in Winter

It’s just amazing… Even after all these years.

Überschätzt

Vor ein paar Tagen wieder ein Traum, in dem ich mich in einer unwirklichen Version des Uhlenbuschs bewegte: größer, verwinkelter und dunkler. Staub und fettiger Dreck allenthalben, Regale voller Röhren, Schweißstäben und Metallresten.
Diesmal traf ich auf den Hausherrn, in einer Trauminkarnation – jünger, agil, mit dichtem dunklem Haar. Wir begrüßten uns, da fiel mir ein: “…aber Herr Weber, Sie sind doch gestorben!” Mit der ihm eigenen, weit ausholenden Handbewegung wischt er diesen Einwand beiseite: “Sterben? Das wird völlig überschätzt!”.
Ich wachte lachend auf – was für ein feiner Spaß. Es stellt sich jedoch die Frage, was unsere Gehirne machen, wenn wir nicht anwesend sind…

Andalusian Sketchbook

I almost forgot to post my Andalusian Sketchbook. Thanks to visiting Constantin who had a nice birthday party in Potsdam I remembered our trip. The next day I found the scans of my sketchbook and here they are:

True Blood

TrueBlood

Amerika hat es in vielerlei Hinsicht besser. Seit Januar haben die Amerikaner einen charismatischen Präsidenten, der etwas zu sagen hat und nicht solch einen Berliner Wichtelreigen.
In Amerika werden auch kommerzielle TV-Serien produziert, die eine künstlerische Qualität aufweisen, wie man es nur von Kinoproduktionen kennt. HBO ist ein amerikanischer Pay-TV-Kanal, der schon Serien wie Die Sopranos oder Band of Brothers auf die Mattscheibe brachte. Vor ein paar Wochen ging die zweite Staffel von True Blood zuende.
Poesie, Liebe, Vampire, Mänaden, Telepathen und jede Menge Sex. Hatte ich den geilen Score erwähnt?

True Blood main title from Shawn Fedorchuk on Vimeo.

Konvergenz in den Écrins

2009-08-22-53

Der zweite Flug im Diskus führte mich wiederum an die selben Stellen des Vortages. Es ist immer wieder erstaunlich wie schnell sich ein Gefühl der Vertrautheit einstellt. Mit jedem Mal wird die Landschaft kleiner, die Wege überschaubarer, damit wächst in gleichem Maße der Aktionsradius und die Bereitschaft unbekanntes Terrain zu erkunden.

Ich klinke am Hongrie aus, überfliege die Grate des Trenon und Auton im steigenden Geradeausflug; am Blayeul (ich kann bereits die wichtigen Berge beim Namen nennen) halte ich mich kaum mit drei Kreisen auf um direkt zum Dormillouse zu springen. Dort finde ich keinen deutlichen Aufwind und in einem Anflug guten Mutes und der Gewißheit den Fluplatz Barcelonette erreichen zu können quere ich das Tal. Prompt komme ich unter Grat an und nun beginnt die für mich aufreibende Suche nach dem tragenden Hang. Tiefer und tiefer gleite ich an den Schotterhalden entlang, blicke in Schründe und Karre, die Luft ist turbulent und launenhaft, der Trim steht auf 130 km/h. Endlich finde ich den Hausbart Barcelonettes, mein leichtes Flugzeug wird umhergeworfen, in Hangachten steige ich mit 4 Metern pro Sekunde, über dem Grat beginne ich zu kreisen, kaum kann ich die Schräglage halten. In Minuten bin ich an die Wolke gestiegen, Erleichterung durchströmt den Körper, Wolkenschatten und kühle Höhenluft spenden Erfrischung.

Die nächsten Etappen führen mich am Flugplatz St. Crepin vorbei in die Täler nördlich Briançons. Dort erkenne ich den Aufwind nur dank anderer Segelflugzeuge, denn er findet sich nicht wie erwartet in der Nähe der sonnenbeschienenen Bergflanken, sondern steht mitten im Tal. Ich kreise wieder bis unter die Wolke und nehme nun Kurs nach Süden Richtung der Ecrins. Dank Joëls Einweisung vor drei Wochen kenne ich die Schlüsselstelle, die mir die nötigen Höhenmeter zum langen Gleitflug über die Barren des Nationalparks liefert. Über mir kurbelt der Duo TH und markiert damit den Bart; ich folge wiederum bis an die Basis. Durch einige Wolkenflusen stoßend nehme ich Kurs 180°. Mit jedem Atemzug bekomme ich einen Schuß Sauerstoff in die Nase geblasen, denn ich fliege in fast 4.000 Metern Höhe – meine sitzende Untätigkeit würde mich schnell an den Rand einer Ohnmacht bringen.

Nun beginnt der magische Teil der Reise, denn aus den Tälern westlich der Barre des Écrins steigen feuchte Luftmassen empor, die bereits Hunderte Meter unter meinem Gleitpfad Wolken bilden. So bleibt mir einerseits der Weg nach Westen versperrt, andererseits wird mir eine besondere Vorstellung zuteil, ich schaue auf Wolkenbänke und in blaue Täler, schieße unter Wolken hindurch, den Sog in die Höhe mit hoher Geschwindigkeit vermeidend. Nach einem pfeilgeraden Flug über fast 30 km trete ich wieder ein in ein Reich des Lichts und der blauen Himmel.

Ein kleiner Abstecher führt mich an den Pic de Bure um dem Geier die Ehre zu erweisen bevor der Kompass den Heimatkurs zeigt. Einige letzte Erkundungen gelten den Felsarenen des Chabre. Um 19:00 melde ich auf 120,05 MHz “2C pour l’atterrissage sur la 36 – vente arrière, trains sortis et verrouillés”.

OLC-090822

Musikempfehlungen: zum Kurbeln mit akustischem Vario kann ich sehr Country-Musik empfehlen – die sich ändernde Tonhöhe des Varios vermischt sich auf’s wohlgefälligste mit den Glissandi der Steel-Guitar. (z.B. Lynne Hanson)
Ein schönes, cooles, nicht zu starkes Triumphgefühl stellt sich mit Peter Fox’ “Fieber” ein…

2009-08-22-117