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Überschätzt

Vor ein paar Tagen wieder ein Traum, in dem ich mich in einer unwirklichen Version des Uhlenbuschs bewegte: größer, verwinkelter und dunkler. Staub und fettiger Dreck allenthalben, Regale voller Röhren, Schweißstäben und Metallresten.
Diesmal traf ich auf den Hausherrn, in einer Trauminkarnation – jünger, agil, mit dichtem dunklem Haar. Wir begrüßten uns, da fiel mir ein: “…aber Herr Weber, Sie sind doch gestorben!” Mit der ihm eigenen, weit ausholenden Handbewegung wischt er diesen Einwand beiseite: “Sterben? Das wird völlig überschätzt!”.
Ich wachte lachend auf – was für ein feiner Spaß. Es stellt sich jedoch die Frage, was unsere Gehirne machen, wenn wir nicht anwesend sind…

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